Allgemein
15.05.2017
Topmeldung

Das Glückstein-Quartier nimmt Form an: Rückbau der alten Feuerwache Mitte ab Montag

Nachdem die Feuerwehr ihre Sicherheitszentrale an ihren neuen Standort verlegt hat, kann nun der Abbruch der alten Gebäude erfolgen. Die Rückbauarbeiten der Mitte der 70er Jahre komplett in Massivbauweise errichteten Gebäude starten ab Montag, 15. Mai, und bescheinigen gleichzeitig die Neuordnung und Weiterentwicklung des Glückstein-Quartiers. Der Gebäuderückbau umfasst ein Volumen von rund 20.000 Kubikmeter umbautem Raum und wird voraussichtlich bis September dieses Jahres abgeschlossen sein. Im Anschluss an diese Rückbauphase erfolgt ab Oktober 2017 bis April 2018 die Aushubphase und Freimachung für die neue Baufeldnutzung.
 
Die Rückbauarbeiten beginnen mit der Baustelleneinrichtung, der Sicherung der Baustelle mit Bauzaunanlagen, und zunächst Beräumungs- und Entkernungsarbeiten im Inneren des Gebäudes. Der eigentliche Gebäudeabbruch beginnt dann Anfang Juni und wird sukzessive von Norden nach Süden erfolgen, beginnend mit der Fahrzeughalle und weitergehend mit Leitstelle und Verwaltungstrakt. Die Baustellenzufahrt erfolgt über das bestehende Tor an der Carl-Metz-Straße. Diese als auch die Meerfeldstraße sind während der Abbrucharbeiten uneingeschränkt befahrbar. Ebenso steht der Gehweg entlang der Meerfeldstraße uneingeschränkt zur Verfügung.
 
Die Abbrucharbeiten werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz gegen Baulärm und Erschütterungen sowie des Immissionsschutzgesetzes mit den geringstmöglichen Geräusch- und Staubemissionen durchgeführt. Die Abbruchwerkzeuge verfügen zudem über eine direkt angeschlossene permanente Wasserzufuhr, damit die Staubentwicklung so gering wie nur möglich gehalten wird. Während der Arbeiten werden Erschütterungsmessungen an den benachbarten Wohnhäusern durchgeführt.
 
In der Aushubphase wird die Gebäudegründung der alten Feuerwache Mitte, die aus rund 100 Stahlbetonbohrpfählen mit Durchmessern bis 90 Zentimetern besteht, entfernt. Aufgrund des hohen Stahlanteils kann der Bereich mittels herkömmlicher Sondierungsmethoden nicht von Kampfmitteln freigemessen werden. Daher wird der Bereich sicherheitshalber bis auf eine Tiefe von fünf Meter schichtweise, unter ständiger Aufsicht eines Kampfmittelbeobachters, abgetragen.