Allgemein
26.07.2018

Gewinner im Architektenwettbewerb zum Baufeld 1 im Glückstein- Quartier wurde heute vorgestellt

Visualisierung Gewinnerentwurf Lepel & Lepel im Architektenwettbewerb zu Baufeld 1, Glückstein-Quartier Bildrechte: (D&S / Lepel & Lepel, Köln)

DIRINGER & SCHEIDEL (D&S) hatte den Architektenwettbewerb zum Baufeld 1 in Abstimmung mit der
Stadt Mannheim ausgelobt. Die Entscheidung des Preisgerichts fiel am 18. Juli 2018 in einer
ganztägigen Sitzung. Heute wurde der Gewinnerentwurf des Architekturbüros Lepel & Lepel, Köln im
Beisein von Bürgermeister Michael Grötsch und Bürgermeister Lothar Quast vorgestellt. Die
Ausstellung aller eingereichten Wettbewerbsbeiträge wurde im Anschluss eröffnet.

 

Das rund 6.000m² große Baufeld 1 befindet sich in prominenter Lage am südöstlichen Kopf der
bahnparallelen Bebauung im Glückstein-Quartier. Es liegt im Schnittpunkt von Südtangente,
Landteilstraße und Glücksteinallee und soll mit einer Büroimmobilie bebaut werden. Von rund 28.000m²
Bruttogeschoßfläche können ca. 10.000m² in einem 13-geschossigen Büroturm mit einer Höhe von rd.
50 Metern realisiert werden. Insbesondere deshalb hatte sich D&S zum Ende des Jahres 2017 um den
Erwerb von Baufeld 1 beworben. Die DIRINGER & SCHEIDEL Wohn- und Gewerbebau GmbH möchte
an diesem Standort als Projektentwickler und Bauträger für einen in Mannheim ansässigen Konzern als
Ankermieter ca. 10.000m² bis 14.000m² Büromietfläche realisieren. Gemäß des mit D&S geschlossenen
und der Stadt Mannheim bekannten LOI (engl. letter of intent = Vorvertrag) soll sich die Neubau-
Bürofläche in zentrumsnaher Lage in einem Büroturm befinden und muss bis 2020 / 2021 beziehbar
sein. Die bisherige Mietfläche des Unternehmens ist mittlerweile zu klein geworden. Das der
Stadtverwaltung dargelegte Nutzungskonzept von D&S sieht darüber hinaus ca. 8.000m² bis 10.000m²
für Co-Working vor. Nach hierfür geeigneten Flächen besteht eine hohe Nachfrage am Standort
Mannheim. Der Bauträger möchte das Grundstück möglichst bald erwerben. Dies setzt von Seiten der
Stadt jedoch die Vorlage des Mietvertrags mit dem Ankermieter und die Zustimmung des Gemeinderats
zum Verkauf, der vorab über das Verfahren informiert worden war, voraus. Nur so lässt sich der enge
zeitliche Rahmen für eine Genehmigungsplanung und die schlüsselfertige Realisierung dieser
komplexen Büroimmobilie einhalten.

Anforderungen im Architektenwettbewerb
Insgesamt 10 Architekturbüros nahmen an dem von D&S auf eigene Kosten ausgelobten und mit der
Stadt Mannheim in allen Belangen abgestimmten Einladungswettbewerb teil. Prof. Kerstin Schultz,
Architektin und Vorsitzende des Preisgerichts, stellte neben dem Siegerentwurf in einem Rundgang
auch die weiteren Architektenbeiträge vor. Deren Verfasser blieben bis zum Abschluss der
Preisgerichtssitzung anonym. Die Wettbewerbsbetreuung erfolgte durch Architekt Gregor Bäumle, BÄUMLE Architekten Darmstadt. Gegenstand des anspruchsvollen Wettbewerbs war die Erarbeitung
einer Vorentwurfsplanung. Besonderes Augenmerk legte das Preisgericht dabei auf folgende Kriterien:
Die städtebauliche, architektonische und gestalterische Qualität, die Funktionalität und
Grundrissflexibilität der Gebäude, deren Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, sowie
last but not least die dargestellte Aufenthaltsqualität im Freien.

Ergebnis des Wettbewerbs und Beurteilung des Preisgerichts
1. Preisträger und Gewinner des Wettbewerbs ist das Architekturbüro Lepel & Lepel aus Köln. Ein
zweiter Preis wurde nicht vergeben. Den dritten bzw. vierten Preis erhielten JSWD Architekten, Köln
und blocher partners, Mannheim. Anerkennungspreise gingen an die Büros Gattermann + Schossig
Architekten aus Köln und Fischer Architekten, Mannheim.
Die besondere Qualität des Gewinnerentwurfs von Lepel & Lepel beurteilten die Preisrichter wie folgt:
„Das vorgeschlagene Gebäude entwickelt eine kraftvolle städtebauliche Geste sowie eine Adresse, die
auf die Besonderheit der städtebaulichen Situation eingeht. Einerseits wird der Eingang zur Zentrale
richtiger Weise im Bereich des Hochhauses positioniert, zugleich wird dieser über eine
Gebäudeauskragung ganz beiläufig mit dem Straßenraum an der Glücksteinallee vernetzt. Der Eingang
zu Co-Working wird konsequent an der Glücksteinallee angeordnet und ebenso durch eine Auskragung
betont. Wichtig an dieser Stelle ist es darauf hinzuweisen, dass durch die oben angesprochenen
zweigeschossigen Rücksprünge in der Gebäudefigur eine städtebauliche Klammer mit dem Beginn der
Bebauung des Glücksteinquartiers am Viktoriaturm entsteht. Beide Foyerbereiche sind großzügig
dimensioniert und bieten in Verbindung mit dem Innenhof eine einladende, attraktive Eingangssituation
mit hoher Aufenthaltsqualität im gesamten Erdgeschoss und eine gute Kommunikation zwischen den
Nutzungsbereichen(…)Die Lage des Hochhauskerns in der Mitte des Grundrisses ist nachvollziehbar,
zumal dadurch zu allen Seiten beeindruckende Ausblicke angeboten werden(…) Insgesamt würdigt das
Preisgericht die hohe städtebauliche und architektonische Qualität des Gebäudes und dessen Potential
an der prominenten Stelle von Mannheim eine unverwechselbare Landmarke entstehen zu lassen.“
Bitte beachten Sie die weiteren Statements auf Seite 3 und 4 der Pressemitteilung.

INFO zur Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
Die Ausstellung zum Architektenwettbewerb zum Baufeld 1 im Glückstein-Quartier, in der alle Beiträge
gezeigt werden, kann bis einschließlich Freitag, den 27. Juli 2018, in der Shoppingmall des Quartiers
Q 6 Q 7 / Gebäudeteil Q 7, 1.OG zu den üblichen Geschäftszeiten zwischen 10:00 und 20:00 Uhr
besucht werden.
 

Pressekontakt: Beate Baumann, Unternehmenskommunikation
D&S Unternehmensgruppe, beate.baumann@dus.de, Tel. 0621-
8607-207, Anschrift: Wilhelm-Wundt-Str.19, 68199 Mannheim